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Wenn die Erde bebt und die Regale leer sind: Perfektes Schreibwetter?

10. Januar 2026

Wenn die Erde bebt und die Regale leer sind: Perfektes Schreibwetter?

Während ihr in Deutschland gerade unter dem Schneesturm "Elli" bibbert, geht es bei uns auf der Insel nicht weniger turbulent zu – nur nasser und stürmischer.

Malta und Gozo kämpfen gegen schwere Stürme. Die Fähren? Fallen seit Tagen aus oder fahren riesige Umwege, um den Wellen zu entkommen. Das merkt man sofort im Alltag: Die Regale in den Supermärkten werden langsam leerer. Man spürt plötzlich sehr deutlich, was es heißt, auf einem Felsen im Meer zu leben.

Und als wäre der Wind nicht genug, wackelt auch noch der Boden. Wir hatten mal wieder Erdbeben. Eigentlich normal, wenn man bedenkt, dass der Vulkan Ätna nur 200 Kilometer Luftlinie entfernt ist und gerade schlechte Laune hat.

Sturm draußen, Produktivität drinnen

Aber wisst ihr was? Es gibt kein besseres Wetter, um sich einzugraben und zu schreiben. Wenn die Welt draußen tobt, finden wir drinnen unsere Ruhe.

Es gibt Neuigkeiten an der Buchfront: Teil 2 der RESET-Reihe steht quasi schon in den Startlöchern! Wir peilen einen Release im Mai auf Amazon an. Für dieses Projekt haben Jasmin und ich eine ganz klare Entscheidung getroffen: Self-Publishing. Die RESET-Reihe ist unser Baby. Hier ist uns die künstlerische Freiheit heilig. Wir wollen nicht, dass uns jemand in den Plot oder die Charaktere "reinquatscht". Vielleicht vergeben wir irgendwann mal Druckrechte an Verlage, aber die kreative Hoheit bleibt zu 100% bei uns.

Der Thriller und das Experiment "Verlag"

Aber wir ruhen uns nicht aus. Zu Weihnachten ist ein neuer, eigenständiger Thriller geplant. Und hier überlege ich tatsächlich, eine andere Route einzuschlagen. Bei diesem Buch könnte ich mir gut vorstellen, es aktiv an Verlage zu schicken. Es ist eine Chance, mal die andere Seite des Marktes zu testen. Während wir bei RESET die Kontrolle behalten wollen, darf der Thriller gerne seinen Weg durch die großen Häuser gehen.

Die große Frage an euch: Wie lange braucht ihr?

Das bringt mich zu einem Thema, das mich brennend interessiert, besonders im Austausch mit euch auf Twitter, Bluesky und Facebook.

Trotz meines Jobs als Hardware Engineer, trotz der Kinder und des ganz normalen Familienwahnsinns, brauchen wir für ein Buch (ca. 350 Seiten) im Schnitt 4 Monate – von der ersten Idee bis zum fertigen Rohmanuskript.

Ist das schnell? Ist das langsam? Ich habe das Gefühl, wir haben da einen guten Rhythmus gefunden. Aber jeder Autor tickt anders.

Wie handhabt ihr das? Wie lange sitzt ihr an einem 350-Seiten-Wälzer? Schreibt ihr täglich oder in Schüben?

Lasst es mich in den Kommentaren wissen (oder drüben auf Social Media). Ich bin gespannt auf euren Workflow!

Bleibt sicher (und trocken), Swen


Swen Kalini